Photobooth Schilder als Wegweiser – DIY Anleitung für Deine Hochzeit

Bau Dir Photobooth Wegweiser

Die coolste Photobooth bringt nicht, wenn sie nicht gefunden wird. Der Reiz ist ja unter anderem, dass Bilder von Beginn Deiner Hochzeit bis zum Ende entstehen und so die Evolutionsgeschichte Deiner Hochzeitsgäste über den Tag im Kasten ist.

Wegweiser für die Photobooth, die Bar, die Candybar, den Geschenkkorb usw.

Hilf Deinen Gästen die wichtigsten Stationen zu finden. Und schaffe zusätzliche Details, die für die Gäste und auf Fotos das Ambiente ausmachen. Je mehr Du individuell selbst gestaltest, desto liebevoller wirkt alles auf Deiner Hochzeit.

Einkaufsliste

Du brauchst ein paar Materialien, die Du größtenteils bei Amazon bekommst oder im Baumarkt. Beachte bei den Kosten, dass Du mit dem Material (Lack usw. einige dieser Schilder herstellen kannst).

Das wichtigste ist natürlich die Holz:

  • 1 Rundholz – 1m lang, 3cm Durchmesser (ca. 2€ pro Stück)
  • 1 Holzplatte aus Pappel, 3mm Dicke, bei mir 32cm x 45cm (ca. 3,50€ für 2)

Weiteres Werkzeug:

  • Bohrmaschine oder Akkuschrauber
  • 2er Bohrer Holz
  • Bleistift
  • Metermaß

Bau-Anleitung für Photobooth-Schilder
im trendigen Tafellook

Ich gehe davon aus, dass Du das Holz im Baumarkt auf Wunschgröße sägen lässt.

Schritt 1: Anzeichnen

Das Holz ist oft in eine Richtung gewölbt, weil es recht dünn ist. Um die Montage des Stabes zu erleichtern, zeichne die Mittellinie auf die Seite im Inneren der Wölbung ein. Mit Bleistift einmal entlang fahren.

Markiere dann von oben und unten je 7cm vom Rand auf der Mittellinie das Bohrloch. 

Auf dem Rundholz markierst Du eines von oben bei 5cm. So erreichen wir, dass das Rundholz nicht oben an der Schildkante direkt sichtbar ist sondern leicht versetzt montiert wird.

Schritt 2: Bohren von Loch Nr. 1 - 3

Damit das Holz nicht splittert und das Rundholz (eher Hart) keine Zicken macht, empfehle ich dringend die Löcher mit einem 2er oder 3er Bohrer vorzubohren. 

Bohre hierfür zuerst die Platte mit den beiden eingezeichneten Bohrlöchern und dann bohre das Rundholz an – schau dass die Platte durch ist aber das Rundholz nur ca. zur Hälfte.

Schritt 3: Rundholz anpassen

Du kannst Dir einen abbrechen beim genauen Ausrechnen und Zentrieren des 2. Bohrlochs am Rundholz (wie ich anfangs) oder Du machst folgendes:

Nimm die erste Spax-Schraube (wichtig: Senkkopf-Schrauben nehmen!) und schraube die obere Befestigung ein wenig an, sodass aber noch viel Spiel zur Bewegung der Platte ist. 

Stecke dann die zweite durch das zweite Loch in der Platte, zentriere das Rundholz entlang der Linie und drücke die Schraube an. So erhältst Du die Markierung für das letzte Bohrloch.

Schritt 4: Fertig montieren

Wenn Du nun die Markierung hast, schwenke die Platte ein wenig zur Seite und mache die letzte Vorbohrung in das Rundholz.

Zurück schwenken, Schraube einstecken und festschrauben. Hierbei vorsichtig vorgehen und eher in Impulsen die Schrauben anziehen als einmal fest. Die Schrauben sollen möglichst im Holz versinken, so erhalten wir eine glatte Oberfläche der Tafel.

Schritt 5: Spachteln & Schleifen

Die Anleitung zur Verarbeitung des Tafellacks sieht vor, dass bei Holz der Untergrund mit Kunstharz vorgespachtelt werden muss. Aber das kommt uns gelegen, denn die Schrauben wären nachher im Weg. Also für ordentliche Abdeckung der Arbeitsfläche sorgen und Dose öffnen. 

Den Spachtel nutzen, um das Kunstharz zu verteilen. Die Schicht darf sehr dünn sein, es geht vorwiegend darum, die Poren zu schließen. Lediglich um die Schrauben herum solltest Du etwas mehr aufbringen und die Schrauben glatt überdecken. 

Nach 12 Stunden ist alles trocken und kann mit 120er Schleifpapier kurz abgezogen werden.Achtung: Das gibt ordentlich Sauerei. Die Oberfläche noch schnell abwischen damit keine Staubschicht bleibt. 

Schritt 6: Tafellack aufbringen

Bereit für den Endspurt. Den Tafellack öffnen und wirklich sehr gut verrühren. Es empfiehlt sich eventuell sogar die geschlossene Dose ordentlich zu schütteln. Dann umso vorsichtiger öffnen. Unbedingt die Arbeitsfläche abdecken und am besten Einmalhandschuhe tragen. Wenn alles safe und verrührt ist, etwas Lack in das Rollen-Gefäß füllen. Nutzt eine kleine Rolle. Nehmt ordentlich Lack auf und beginnt von der Mitte her den Lack aufzurollen. Am Ende die Kanten nach Geschmack mit streichen oder eben nicht. Zum Abschluss noch einmal in kreuzenden Bahnen den Lack gleichmäßig verteilen.

12 Stunden trocknen lassen.

FERTIG!

Schritt 7: Beschriften

Nutzt entweder klassische Kreide oder – viel besser – die Kreide-Edding zum beschriften. Sie decken deutlich besser und gehen wieder gut ab. Ihr kennt den Look aus Restaurants etc…

Schöne Schriftideen bekommt ihr auf Pinterest. Variiert doch mal geschwungene Schriften mit fetten Blockschriften – kommt gut 😉

Immer gut sind Rahmen um die gesamte Tafel – das macht gleich mehr her.

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